Fackeln & Stimmungslichter
Romantik pur oder spektakuläre Effekte?
Fackeln üben seit jeher eine Faszination auf uns aus. Doch Fackel ist nicht gleich Fackel. Während die einen für gemütliche Gartenabende sorgen, nutzen Fotografen die anderen für atemberaubende Lichteffekte. Wir zeigen den Unterschied.
1. Die Klassiker: Wachs- und Bambusfackeln
Diese Fackeln sind reine Stimmungsmacher ohne Pyrotechnik. Sie bestehen meist aus einem in Wachs getränkten Tuch oder einem Öl-Behälter (Bambusfackel).
- Fackelwanderungen: Besonders im Winter oder zu Silvester sind Nachtwanderungen mit Wachsfackeln ein Erlebnis für die ganze Familie.
- Gartenpartys: Bambusfackeln dienen oft als Wegbeleuchtung oder atmosphärisches Licht rund um die Terrasse.
- Sicherheitstipp: Achten Sie bei Wachsfackeln auf einen Handschutz (Tropfschutz) aus Pappe, damit kein heißes Wachs auf die Haut gelangt.
2. Die "Profis": Bengal- und Handfackeln (T1)
Diese Fackeln stammen aus der Pyrotechnik. Sie brennen nicht mit einer gelben Flamme, sondern leuchten extrem intensiv in Farben wie Rot, Grün oder Blau. Oft entwickeln sie dabei auch Rauch.
Einsatzgebiete für Bengalfackeln:
- Künstlerische Fotografie: Beleuchten Sie Ruinen, Wälder oder Modelle mit mystischem, farbigem Licht.
- Videodrehs: Musikvideos nutzen den "Burn-Effekt" für dramatische Szenen.
- Notbeleuchtung: Ursprünglich als Seenotfackeln entwickelt, sind sie extrem hell.
Wichtige Unterschiede zu Silvesterraketen:
- Ganzjährig erlaubt: Viele Handfackeln sind als "Technisches Feuerwerk" (Kategorie T1) zugelassen und dürfen ganzjährig für den vorgesehenen Zweck (z.B. Fotoaufnahmen) verwendet werden.
- Kein Knall: Sie brennen kontrolliert ab, ohne zu explodieren.
- Achtung Hitze: Diese Fackeln werden extrem heiß und dürfen oft nicht ausgepustet werden (sie brennen unter Wasser weiter!). Löschen Sie sie in einem Eimer Sand.
Fazit:
Wer Gemütlichkeit sucht, greift zur Wachsfackel. Wer das spektakuläre Foto sucht, wählt die Bengal-Handfackel. Beides finden Sie bei uns im Shop.